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Flüchtlingsunterbringung in Kaltern - Blindflug des Landes

Als Blindflug mit Folgen für Südtirols Steuerzahler wertet die BürgerUnion die Antwort auf ihre Landtagsanfrage zur Unterbringung von Flüchtlingen in Kaltern. "poederandreas zwergerdietmar wLandesrätin Martha Stocker konnte mir die Kosten für die Adaptierung des vorgesehenen Gebäudes für die Unterbringung von 28 Flüchtlingen nicht nennen. Ihr Argument, es würden nur kleinere Arbeiten anfallen, erscheint mir aufgrund der Tatsache, dass das Gebäude seit Jahren unbewohnt ist, sehr gewagt. Nichtsdestotrotz werden die Arbeiten begonnen und sollen in 3-4 Monaten beendet sein. Wenn ein Südtiroler von der Landesverwaltung auch nur einen Kugelschreiber braucht, bedarf es mehrerer Angebote und Gesuche, für die Flüchtlinge wird einfach gebaut, egal wie viel es kostet. Ganz zu schweigen von den bürokratischen und zeitlichen Schikanen, welche Südtiroler Häuslebauer zu ertragen haben. Bei den Asylwerbern ticken die Uhren jedoch offensichtlich anders," schreibt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder in einer Aussendung.

Süffisant laut BürgerUnion auch die Antwort die Landesrätin auf den Hinweis, dass sich der Kalterer Gemeinderat gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen hat. "Die Landesrätin meint, unsere Gemeinde hätte eine bestimmte Größe. Für sie also logisch, dass wir Flüchtlinge auf diktiert bekommen, von unserem Abstimmungsverhalten kein Wort," schreibt der Kalterer Gemeinderat der Freiheitlichen-BürgerUnion, Dietmar Zwerger weiter.

Beim Wort wird die BürgerUnion die Landesrätin allerdings bei ihrer Ankündigung nehmen, zu zwei Dritteln Familien in Kaltern unterbringen zu wollen. "Auf dieses Versprechen werden wir zurückkommen und uns genau ansehen, ob die Landesregierung zumindest in dieser Angelegenheit die Ängste der Kalterer Bevölkerung ernst nimmt," schließt Pöder die Aussendung der BürgerUnion.

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