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Voucher-Wendehälse SVP-Arbeitnehmer

poederandreas zwergerdietmar wAls auf dem harten Boden der Realität gelandete Wendehälse bezeichnet die BürgerUnion die SVP in Sachen Voucher. "Nachdem sich die SVP, allen voran die SVPArbeitnehmer, wochenlang die Abschaffung der Lohngutschein gefordert und sich nach deren Abschaffung wochenlang öffentlich darüber gefreut hatten, erkennt man nun auch im SVP-Märchenschloss, wie schädlich die Abschaffung der Voucher war. Wie Wendehalse ändern nun auch die SVP-Arbeitnehmer ihre Position und übernehmen die Bedenken und die Kritik der BürgerUnion. Wir hatten den sozialen Sprengstoff dieses Dekretes sofort erkannt und auch angeprangert," schreibt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder in einer Aussendung der Partei.

Die BürgerUnion hatte von Anfang an vor den sozialen und wirtschaftlichen Folgen einer sofortigen Abschaffung der Voucher gewarnt. "Im Gegensatz zur SVP haben wir sofort erkannt, dass die Voucher bei allen negativen Aspekten dieser prekären Beschäftigungsform sowohl für eine Reihe von Arbeitnehmern als auch für Arbeitgeber von großer Wichtigkeit waren. Pensionisten, Arbeitslose, Hausfrauen und Studenten konnten gutes Geld verdienen, waren regulär gemeldet und sozialversichert. Klein- und Mittelbetriebe konnten kurzfristige Engpässe einfach und gesetzlich abgesichert überbrücken, Landwirte ihre Ernte einfahren und arbeitende Mütter Babysitter bezahlen," verweist der Wirtschaftssprecher der BürgerUnion, Dietmar Zwerger auf die vertane Chance.

Wer, wie die SVP glaubte, all diese Arbeitsverhältnisse würden nun in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt, wurde bereits nach wenigen Wochen eines Besseren belehrt. "Nur weltfremde Linke und Gewerkschafter  können solchen Unfug glauben. In der Realität sieht es nämlich so aus, dass die mit Voucher Beschäftigten nun arbeitslos sind und die Betriebe bereits übernommene Aufträge, aber auch die Ernte nicht mehr planmäßig durchführen können. Ein Schaden, der quer durch alle soziale Schichten geht," so Zwerger weiter.

Nachdem die SVP gemeinsam mit den Gewerkschaften anfänglich über die Abschaffung der Voucher gejubelt hatte, muss sie nun erkennen, wie berechtigt und fundiert die Kritik der BürgerUnion war und plappert ihr jetzt nach. "Jetzt ist es zu spät. Als Partei muss man der Realität ins Auge sehen und die Probleme der Menschen ernst nehmen. Dies geht jedoch nicht, wenn man ideologische Scheuklappen trägt, wie dies speziell bei den SVP-Arbeitnehmern der Fall ist. Die BürgerUnion fordert weiterhin die Wiedereinführung der Voucher, ein gut funktionierendes System, welche aus Angst vor den Linken und Gewerkschaften unter dem Jubel der SVP abgeschafft wurde," schließt Andreas Pöder die Aussendung der BürgerUnion.

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