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Krampusbrauch: volle Solidarität mit dem Ehrenamt

0045 Stefan Taber wAls schockierenden Trend wertet der Landesjugendsprecher der BürgerUnion, Stefan Taber, die zunehmend abwertenden Absichten von einigen Medien und gewählten Volksvertretern im Hinblick auf den Krampusbrauch in Südtirol.

"Es ist beinahe Unglaublich, wie die harte Arbeit, der Fleiß und der unermüdliche Einsatz von jungen ehrenamtlichen Mitarbeitern in Vereinen von den offiziellen Stellen mit Füßen getreten wird", so der Landesjugendsprecher.

Als ein Beispiel zählt Taber die Bürokratie und den großen Aufwand an Genehmigungen und Lizenzen um ein einfaches Fest abhalten zu können, auf.

"Um heute ein Fest zu organisieren muss man einen monatelangen bürokratischen Marathon bewältigen, sich Auflagen auferlegen lassen, alle Sicherheitstechnischen Barrieren überwinden  und zum Schluss, vor Festbeginn, die Konformitätserklärung von einem Fachmann abnehmen lassen. Natürlich auf Kosten des Vereins", erklärt Taber, selbst Mitglied von drei ehrenamtlichen Vereinen. Taber merkt an, dass die Richtlinien zwar eingehalten werden müssen, diese aber in den letzten Jahren lächerliche Ausmaße angenommen haben.

"Es kann doch nicht sein, dass ein ehrenamtlicher Verein heute mehr Zeit mit der Papierarbeit als mit der Veranstaltung selbst verbringt," so Taber.

Ein besonderes  Beispiel sieht Taber in den kürzlich stattgefundenen Krampusumzügen im Land.

In einigen Gemeinden wurde alles unternommen, um den Krampus,- und Brauchtumsvereinen Steine in den Weg zu legen.

Dabei seien es laut Taber vorwiegend junge ehrenamtliche, die den Brauchtum als Krampus und die dazugehörige Tradition leben.

 "Wenn ich von verschiedenen Krampus,- und Brauchtumsvereinen höre, wie die Gemeinde mit ihnen umgeht, wundert mich das. Als ein auf Tradition basierendes Land muss es doch möglich sein Umzüge und Traditionen ohne Komplikationen zu veranstalten. Das Gegenteil ist der Fall.

 Umzüge werden nicht genehmigt oder drastisch verkürzt, von den Vereinen organisierte Stände werden mit einer kurzen Ausschankdauer abgestraft und die Kontrollen von Krampussen werden verschärft. Auch der immer deutlicher werdende Shitstorm von öffentlichen Medien und im Social Media Bereich ist nicht außer Acht zu lassen. Da kommt es vor, dass Medien eine Umfrage zum Krampusbrauchtum veröffentlichen, ohne dabei die Hintergründe zu erfragen oder darüber nachzudenken, welch großer Aufwand von den ehrenamtlichen Mitarbeiter aufgebracht wird. Wir jedenfalls zeigen volle Solidarität mit dem Ehrenamt und den Krampus,- und Brauchtumsvereinen", so Taber abschließend.

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