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Alperia - Kilowatterhöhung ist Mogelpackung – LH als Werbeträger für Alperia Mogelpackung

Alperia artikelBox2Als untragbaren Werbeträger für eine Mogelpackung wertet die BürgerUnion die Stellungnahmen des Landeshauptmannes zur angeblich kostenlosen Erhöhung der Kilowattleistung für Familien, welche richtigerweise von sehr wenigen Familien in Anspruch genommen wurde. "Wenn sich der Landeshauptmann als Aufmerksamkeit generierender Werbeträger öffentlich wundert, warum nur 4.600 Südtiroler Familien von der Möglichkeit, angeblich kostenlos von einer Stromversorgung mit 3 kW auf 4,5 kW zu wechseln Gebrauch gemacht haben, liegt das nicht wie vom LH impliziert, am mangelhaften Informationsfluss, sondern daran, dass es sich um eine Mogelpackung handelt," schreibt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder in einer Aussendung der Partei.
 
Es stimmt laut BürgerUnion schlicht und einfach nicht, dass der Umstieg von 3 auf 4,5 kW kostenlos ist. "Wahr ist vielmehr, dass man für die Erhöhung der Leistung über hundert Euro berappen muss. Diese Kosten erhält man in drei Jahren als Bonus zurück. Man muss sich also für drei Jahren an Alperia binden, um die Startinvestition zurückerstattet zu bekommen, nur dann ist der Umstieg wirklich kostenlos. Ein Schelm, wer im Hinblick auf die Liberalisierung des Strommarktes bei dieser Aktion Böses denkt," so Pöder weiter.
 
Es ist laut BürgerUnion offensichtlich, dass es sich bei dieser Aktion, die im freien Wettbewerb durchaus legitim ist, um den Versuch handelt, die Kunden über den Zeitraum der Umstellung des Strommarktes vom geschützten auf den freien Markt an das Unternehmen zu binden. „Mit Juni 2018 öffnet sich der Strommarkt, bis Juli 2019 dauert die Übergangsphase an. Wer heute wechselt, muss sich, sofern er die Kosten für den Umstieg nicht verlieren will, bis 2020 an Alperia binden. Ein gut durchdachter PR-Gag, für den sich der Landeshauptmann allerdings nicht einspannen lassen sollte. Als Landesrat für Wirtschaft darf er im Hinblick auf den sich öffnenden Strommarkt nicht Werbeträger eines einzelnen Anbieters sein,“ schließt Pöder die Aussendung der BürgerUnion.

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