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Müllhalde Wobi-Wohnblock: Lokalaugenschein in Meran

WobiMeranPoederMantovani0417 PicsMüll und Sperrmüllablagerungen, Fäkalien, Lärm, Vandalismus an Außenmauern, Leuchten und Eingangstüren, Einbrüche in Garagen sind an der Tagesordnung in einem Meraner Wohnblock mit dutzenden von Wobi-Wohnungen. Bei einem Lokalaugenschein in Meraner Kondominien mit Wohnungen des Wohnbauinstituts konnten die Meraner Gemeinderätin Josefa Brugger, Vorstandsmitglied Laura Mantovani und Landtagsabgeordneter Andreas Pöder teils erschreckende Zustände feststellen.

Fahrradabstellplätze sind Sperrmüllhalden, manche Stellplätze sind überhaupt nicht benutzbar, weil sie mutwillig zerstört und nicht wieder repariert werden. Besucher- oder Kurzzeitparkplätze werden als Dauerparkplätze für Zweit- oder Drittfahrzeuge verwendet, die teilweise über Monate oder sogar ein Jahr unbewegt auf dem Parkplatz stehen, menschliche Fäkalen landen in Luftschächten oder Ecken, im Garagengeschoss verrichten manche ihre Notdurft wiederholt an Garagentoren, Luftschächte, Abläufe von Dachrinnen oder Garagentore werden als Pissoir benutzt, Außenlampen ständige zerstört, Schutzschalter demoliert.

Einige Mieter der Wobi-Wohnungen halten sich nicht an die elementarsten Regeln des Zusammenlebens, während die meisten Mieter dann unter den Folgen zu leiden haben. Reparaturen werden dann zumeist der Mietergemeinschaft angelastet, oder gar nicht durchgeführt. Beschwerden beim Wobi führen oft nur dazu, dass ein in deutscher und italienischer Sprache geschriebenes Blatt mit Verhaltensregeln an die Haupteingangstüren geklebt wird. Sprachen, welcher die Übeltäter in der Regel nicht sonderlich mächtig sind.

Die Zustände, die wir in dieser oder noch schlimmerer Form auch bei einem Lokalaugenschein in Bozen feststellen konnten, sind beschämend für Südtirol.

Da leben Leute in billigen von der öffentlichen Hand finanzierten Mietwohnungen und manche führen sich auf als würden sie in einem Vorstadtslum von Bangalore leben.

Die sowohl einheimischen als auch ausländischen Mieter, die sich an die Regeln halten, fühlen sich vom Wobi alleine gelassen.

Hier muss härter durchgegriffen werden. Gerade in Wohnsiedlungen müssen die Vandalen und Übeltäter belangt werden bis hin zum Verweis aus der Wohnung. Der lapidare Hinweis aus dem Wobi, dass man leider nicht immer feststellen könne, wer denn nun die Übeltäter waren ist fadenscheinig. Es gibt Hinweise genug und vor allem auch Vertrauensleute des Wobi vor Ort.

Die Beschwerden und Feststellungen werden von der BürgerUnion gesammelt und an das Wobi weitergeleitet. Eine angemessene Zeit später wird die BürgerUnion dann nochmals beim Wobi nachfragen, was zur Verbesserung der Situation getan wurde.

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