BULogoFreieBuerger0917

Grenzenlose Scheinheiligkeit : Auch Wurzer, Noggler und Hochgruber-Kuenzer sind Totengräber der Kleinspitäler

red krankenhaus sterzing foto armando passarella"Auch Maria Hochgruber-Kuenzer, Albert Wurzer und Sepp Noggler sind durch ihre Zustimmung zur Stocker-Sanitätsreform Totengräber der Kleinspitäler in Südtirol und mitverantwortlich für die neue Machtfülle der Landesregierung, des Generaldirektors und für die Zentralisierung der Sanität", kritisiert der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder.

"Die SVP-Abgeordneten haben für die zentralistische Sanitätsreform mit all der Machtfülle für Generaldirektor Thomas Schael und für die faktische Abschaffung der Kleinspitäler gestimmt. Bei der entscheidenden äußerst knappen Abstimmung über meinen Antrag zur Nennung aller sieben Krankenhäuser als eigenständige Strukturen haben Hochgruber-Kuenzer und Wurzer ebenso mit Nein gestimmt, wie die übrigen Abgeordneten der Mehrheit, Sepp Noggler hatte auch nicht die Schneid, für den Antrag zu stimmen und hat sich lediglich enthalten", so Pöder. "Mein Antrag wurde mit der denkbar knappsten Mehrheit von 14 Nein-Stimmen gegen 13 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt. Wenn dieselben SVP-Abgeordneten jetzt im Nachhinein über die Zentralisierung im Sanitätswesen jammern, dann muss man ihnen grenzenlose Scheinheiligkeit vorwerfen. Sie haben die Stocker-Reform durch ihre Stimmen erst möglich gemacht und wollen jetzt im Nachhinein die Verantwortung abstreifen", kritisiert Pöder.

"Zuerst zerschießt man das Südtiroler Sanitätswesen, schafft die Kleinspitäler ab und beschließt einen aufgeblähten Verwaltungsapparat und dann haben einige SVP-Abgeordnete die Idee, das alles wieder gut zu machen, indem man Generaldirektor Schael entlässt. Mir drängt sich echt die Frage auf, ob die wirklich glauben, dass alle Leute im Lande so blöd sind, auf diese Show reinzufallen."

 

 

 

 

 

 

Download

  

 

Newsletter BürgerUnion Südtirol Ladinien abonnieren

Hier können Sie unsere Newsletter abonnieren.