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Bärenproblem wird akuter – Beschlussantrag des Gemeinderates Dietmar Zwerger genehmigt

ZwergerDietmar w 1Als Beweis für das Scheitern des Life Ursus-Projektes und schlechteste denkbare Bestätigung seines Gemeinderatsbeschlusses bezeichnet der Kalterer Gemeinderat Dietmar Zwerger den Bärenangriff im Trentino. „Sowohl in der Präambel als auch in der Diskussion im Kalterer Gemeinderat zu meinem Beschlussantrag habe ich meiner Befürchtung Ausdruck verliehen, dass die in und um Südtirol lebenden Bären früher oder später Menschen angreifen könnten, was sich nun  schmerzlich bewahrheitet hat“ schreibt Zwerger in einer Aussendung der BürgerUnion.

Auf der Juli-Sitzung stand im Kalterer Gemeinderat Beschlussantrag Zwergers zum Bärenproblem zur Diskussion, welchen er aufgrund der sich häufenden Raubzüge von Bären in Kaltern eingebracht hatte. „In der Diskussion wurde mir versichert, dass der in Punkt eins meines Antrages geforderte Dialog mit der Landesregierung bereits stattfindet, weshalb ich nur Punkt zwei zur Abstimmung brachte. Dieser sieht vor, dass die Landesregierung aufgefordert wird, bei Häufung der Fälle und vor allem bei weiterer Annäherung an Menschen die Entnahme des oder der Problembären vorzunehmen. Wobei ich bewusst den Begriff Entnahme verwendet habe, welcher nicht unweigerlich Tötung des Bären bedeutet,“ so Zwerger zu seinem Antrag.

Dieser zweite Punkt wurde mit großer Mehrheit vom Kalterer Gemeinderat angenommen. „Leider wurden meine Befürchtungen bereits am 22. Juli durch den ob genannten Angriff eines Bären auf einen Wanderer im Trentino bestätigt. Glücklicherweise hat der Wanderer den Angriff, bei dem er erheblich verletzt wurde, überlebt. Doch wer weiß, wie oft solche Angriffe glimpflich ausgehen.  In diesem Lichte zeigt sich die Berechtigung meines Antrages und dessen Annahme,“ schließt Zwerger die Aussendung der BürgerUnion.

 
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